Interprofessionalität in Zeiten der Digitalisierung

Ausgangslage
In Zeiten des stetigen Wandels und stark zunehmender Digitalisierung im Gesundheitswesen sehen wir uns zunehmend mit einer veränderten Welt konfrontiert. Immer mehr Daten werden erhoben und können immer schneller verarbeitet werden. Es entstehen neue Möglichkeiten für den Patienten wie auch für die weiteren Stakeholder wie z.B. Spitäler. Hier können Prozesse mit modernen Technologien entsprechend automatisiert und optimiert werden. Doch fordern diese Optimierungen ein prozessübergreifendes Verständnis und ein «Blick aufs Ganze».

Herausforderung
Spezialisten in jeglichen Bereichen sind mutmasslich die Key-Personen der Unternehmen, doch als einzelne Person ist die Informationsflut und die technologische Veränderung kaum zu bewältigen resp. zu überschauen. Aufgrund der immer stärkeren Vernetzung von Systemen und der sich exponentiell entwickelnden Technologien steigt die Komplexität auf der einen Seite ein System zu (weiter-) entwickeln und auf der anderen Seite als Anwender das System ganzheitlich zu verstehen.

Und wie weiter?
Es liegt auf der Hand, dass komplexe Thematiken in Teams mit unterschiedlichen Blickrichtungen (mutmasslich auch branchenübergreifend) effizienter und rascher gelöst werden können. Diese interprofessionelle Zusammenarbeit ist der Schlüssel in der Bewältigung von schwierigen Herausforderungen. Ergänzend wird die Zusammenarbeit durch gegenseitigen Informations- und Wissensaustausch bereichert.

Woher die Überzeugung?
Inspiriert durch horizonterweiternde und gewinnbringende Klassen-Diskussionen im aktuellen CAS-Lehrgang hat sich meine Sichtweise im Umgang mit Wandel und Digitalisierung stark verändert. Der Mehrwert durch branchenübergreifenden – interprofessionellen Austausch würde ich als Win-Win-Situation für alle Beteiligten beziffern.

David Gianini
www.linkedin.com/in/david-gianini-bb4a5080